Zertifizierte Fortbildung · Begrenzte Plätze
Fachberaterin für
Beziehungstrauma
Schwerpunkt Narzissmus
Mit dieser zertifizierten Fortbildung lernst du, narzisstische Gewaltdynamiken zu erkennen, Sicherheit zu schaffen und Betroffene traumasensibel zu begleiten. Ganzheitlich, fundiert und im Bewusstsein struktureller Gewalt.

Warum es die Fortbildung gibt
Frauen, die narzisstische Gewalt überlebt haben, brauchen keine Therapie, die ihre Kindheit absucht — sondern Begleitung, die die Gewalt beim Namen nennt
Diese Fortbildung ist für dich, wenn:
du beruflich oder aus Berufung mit Frauen arbeitest oder arbeiten möchtest, die narzisstische Beziehungen verlassen haben, mitten in der Trennung stecken, oder noch in Beziehung sind und sich nicht lösen können
du sie fachlich fundiert und mit echter Tiefe begleiten willst und neue, ganzheitliche therapeutische Perspektiven suchst
dir klar ist, dass narzisstische Gewalt kein „Beziehungsstreit" ist, sondern eine strukturelle Dynamik aus Kontrolle, Entwertung und Isolation
du lernen willst, wie du damit fachlich, achtsam und gut reguliert umgehst

Deine Klientinnen kommen mit ganz unterschiedlichen Themen in die Beratung. Doch was viele nicht erkennen: Diese Symptome sind kein persönliches Versagen und keine Folge ihrer Kindheit. Sie sind Überlebensstrategien und gesellschaftliche Mechanismen, die Frauen gelehrt haben, in solchen Beziehungen zu überleben statt zu gehen.
Die Frauen kommen mit:
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dem Gefühl, „selbst schuld" zu sein, weil sie so lange geblieben sind
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Selbstzweifeln nach Jahren von Gaslighting — sie trauen ihrer eigenen Wahrnehmung nicht mehr
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Erschöpfung, die nach außen wie Depressionen aussieht und in Wahrheit Folge jahrelanger Anpassung ist
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Angst vor der Trennung, weil sie isoliert und bedroht werden
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Scham — gegenüber Familie, Umfeld, sich selbst
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sozialer Isolation, weil das eigene Umfeld systematisch reduziert wurde
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dem Gefühl, von Therapeut:innen, Freunden und Familie nicht wirklich verstanden zu werden
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somatischen Beschwerden, Schlafstörungen, Angstzuständen
Was die klassische Therapie ignoriert:
Betroffene Frauen wiederholen kein Trauma, oder ziehen Täter unbewusst an. Sie haben in einer Struktur überlebt, in der diese Gewalt bis heute unsichtbar bleibt und verharmlost wird.

Genau hier setze ich mit dem FEM Institut an
Es verlagert den Fokus weg von der Frage, warum eine Frau in eine narzisstische Beziehung geraten ist hin zu der Frage, was sie ein Leben lang darauf vorbereitet hat, diese Dynamik nicht zu erkennen. Und warum das nichts mit ihren Beziehungsmustern, sondern mit den Strukturen zu tun hat, in denen sie aufgewachsen ist.
Die Inhalte der Fortbildung
Als traumasensible Fachberaterin lernst du …

schwierige Beziehungen von narzisstischen Missbrauch zu unterscheiden
Mit klaren Kriterien der Coercive Control, Fallbeispielen und strukturierter Anamnese lernst du die fachlich präzise Einordnung — denn nicht jeder Konflikt ist Gewalt, aber Gewalt wird oft als Konflikt verkannt.
Frauen aus Selbstzweifel, Scham und Schuldgefühlen herauszuführen
Durch klare Psychoedukation, konkrete Regulationsübungen und traumasensible Gesprächsführung begleitest du Betroffene sicher und stabilisierst sie Schritt für Schritt.
Sicherheit zu vermitteln
Mit haltgebender Präsenz, sicherer Sprache und praxiserprobten Übungen zur Nervensystemregulation unterstützt du deine Klientin in ihrem Tempo — Sicherheit vor allem anderen.
Ohne Victim Blaming zu beraten und begleiten
Mit achtsamen, ganzheitlichen fundiertem Blick auf Sozialisierung, und struktureller Gewalt an Frauen in patriarchalen Systemen, lernst du mit Timeline und Biographie der Betroffenen zu arbeiten.
Die Phasen nach dem Ausstieg verlässlich begleiten
Von der Trennungsentscheidung über die Stärkung des Selbstbilds und Wahrnehmung bis zur Wiederaneignung des eigenen Lebens: mit Phasenmodell, Stärkung der eigenen Grenzen, Ressourcenübungen, Körperarbeit und Techniken für den Alltag von Betroffenen.
Retraumatisierung zu vermeiden
Durch wirksame Stabilisierungstechniken, klare Gesprächsstruktur und Wissen um Trigger und Dissoziation schützt du deine Klientin — und dich selbst — im Beratungsprozess.
Strukturelle Gewalt als das zu erkennen, was sie ist
Anhand von Fallarbeit und fachlicher Einordnung lernst du, gesellschaftlich Verursachtes nicht therapeutisch zu individualisieren — und deine Klientinnen genau damit zu entlasten.
Deine eigene Haltung zu klären
denn ohne sie kannst du diese Arbeit nicht leisten. Du wirst in dieser Fortbildung sowohl fachlich als auch persönlich gefordert deine Perspektive zu verändern, und zu wachsen.
Eine neue Sichtweise
Warum die klassischen Therapieansätze Frauen nach narzisstischer Gewalt nicht gerecht werden
Den gängigen Konzepten, mit denen über narzisstische Beziehungen gesprochen wird, fehlt eine entscheidende Ebene: der Blick auf die patriarchalen Strukturen, die weibliche Sozialisierung und die gesellschaftlich tradierten Beziehungsideale, in denen Frauen aufwachsen, lieben lernen— und festgehalten werden.
Frauen werden auf Anpassung, Fürsorge und das Aushalten von Unstimmigkeiten trainiert. Sie lernen, dass Liebe Geduld bedeutet, dass Beziehung Arbeit kostet, dass Konflikte „zu zweit" entstehen. Wenn diese strukturelle Ebene in der Beratung fehlt, wird die Verantwortung für das Verhalten des Täters in der Dynamik auf beide verteilt — und damit faktisch auf die Betroffene verlagert. Es wird über die Frau gesprochen, statt über die Mechanismen und das Verhalten, die diese Beziehung geprägt haben.
Beziehungstrauma ist kein Einzelfall. Es ist kollektiv. Gewalt gegen Frauen ist die am weitesten verbreitete Menschenrechtsverletzung der Welt — und für Frauen ist statistisch nichts gefährlicher als eine Partnerschaft. Wer das weiß, kann nicht mehr individuell behandeln, was strukturell verursacht ist.

Fachliche Einordnung
Sichtbar wird das überall dort, wo:
Bindungstheorie zur Erklärung für „falsche Partnerwahl" wird
„Trauma-Wiederholung" als Grund für das Bleiben angeführt wird
Kindheitserfahrungen zur Hauptursache für Beziehungsdynamiken erklärt werden
„innere Anteile" oder „ungelöste Themen" das Erlebte erklären sollen
Das gemeinsame Muster:
Die Verantwortung wird vom Täter zur Betroffenen verlagert.
Und genau das macht eine traumasensible Beratung unmöglich.
Das FEM Institut steht für eine klare Haltung
Was diese Fortbildung anders macht
Sie beginnt nicht bei der Frage, welchen Anteil die Frau mitbringt — sondern bei dem Verhalten des Täters und der Dynamik, in der sie überlebt hat. Das Verständnis ist die Grundlage um kognitive Dissonanz von Betroffenen aufzuarbeiten.
Sie nimmt die strukturellen Bedingungen ernst, unter denen Frauen in patriarchal geprägten Gesellschaften aufwachsen, lieben und sich trennen.
Sie arbeitet mit fachlich präzisen und ganzheitlichen Konzepten, die für Gewaltkontexte geeignet sind und benennt offen, wo gängige Modelle nicht greifen.

Und sie befähigt dich, deinen Klientinnen das zu geben, was sie am dringendsten brauchen: eine Fachperson, die die Verantwortung dort verortet, wo sie hingehört — bei dem, der die Gewalt ausgeübt hat. Sie öffnet deiner Klientin den Raum, in dem sie sich wieder selbst trauen darf- und versteht, dass sie keine Schuld, Anteile oder (Mit-) Verantwortung für das Verhalten des Parnerts trägt.
Was du bei mir lernst
Nach Abschluss der Fortbildung kannst du …
Narzisstische Gewalt fachlich präzise erkennen und benennen
Du verstehst die Mechanismen, mit denen Kontrolle, Entwertung und Isolation aufgebaut werden und präzise zwischen Kommunikationsproblemen und Gewalt in Beziehungen zu unterscheiden.
Deine Klientin durch alle Phasen der Beziehung und Trennung begleiten
Von der Trennungsentscheidung über die akute Stabilisierung bis zur Wiederaneignung des eigenen Lebens. Du weißt, was sie in welcher Phase wirklich braucht und begleitest sich sicher bei jedem Schritt. Traumasensibel und wirksam.
Fachlich erfassen, warum die Verantwortung für die Gewalt nie bei deiner Klientin liegt
Welche strukturellen Zusammenhänge, gesellschaftlichen Prägungen und tradierten Beziehungsideale die gängigen Erklärungsmodelle systematisch übersehen.
Einen Safe space als Beratungsraum für Betroffene herstellen und halten
Durch deine Ansätze, ein Anker für Betroffen sein, sie bestärken und sicher durch die Prozesse der emotionalen Verarbeitung durchführen und leiten. Damit deine Klientin nicht das tun muss, was sie in der Beziehung jahrelang getan hat: erklären, beweisen, relativieren.
Eigene blinde Flecken in deiner Beratungspraxis erkennen
Die Stellen, an denen patriarchale Muster, Mainstream-Konzepte oder eigene Sozialisierung unbemerkt in deine Arbeit einfließen.
Strukturelle Gewalt von individueller Pathologie unterscheiden
Und vermeiden, dass du gesellschaftlich verursachte Reaktionen als persönliche Defizite deiner Klientin behandelst.
UND deine eigene Haltung als Beraterin klären und stabil halten
Denn diese Arbeit ist anspruchsvoll. Du lernst, wie du fachlich präsent bleibst, ohne dich selbst zu verlieren. Du wirst Frauen ohne strukturelles und systematische Victim Blaming, traumsensibel in die Klarheit und einen neuen Lebensabschnitt begleiten.
Format & Besonderheiten
Was diese Fortbildung ausmacht

Lernen am echten Beratungsprozess
In der Gruppe begleitest du reale anonymisierte Fallbeispiele aus der Praxis durch den gesamten Beratungsverlauf . Statt nur über Methoden zu sprechen, erlebst du, wie sie wirken.
Pilotgruppe mit nur 16 Plätzen
Die erste Durchführung läuft bewusst klein. Das schafft die Tiefe, die diese Arbeit braucht, und macht es möglich, dass jede Teilnehmerin ihre Fragen und Fälle wirklich einbringt.
Live-Format über Zoom
Drei Vollzeit-Wochenenden, jede Einheit live und dialogisch in der Gruppe. Kein stilles online Selbststudium, sondern ein echter Lehr- und Erfahrungsraum.
Geschlossene WhatsApp-Gruppe
Fachlicher Austausch zwischen den Wochenenden, schnelle Antworten auf Fragen aus deiner Praxis, und eine Community der Unterstützung.
Die FEM-Lernbibliothek
Videos, Skripte und Materialien zum Vertiefen in deinem Tempo.
Eintrag in das FEM-Verzeichnis nach Eignung
Wer die Fortbildung erfolgreich abschließt und die fachlichen Kriterien erfüllt, kann in das öffentliche Verzeichnis der Fachberaterinnen aufgenommen werden.
Zugang zum Aufbaumodul „Narzissten vor Gericht"
Nach Abschluss der Basisfortbildung erwerbbar — zu familiengerichtlichen Verfahren, Trennungsbegleitung und Scheidungsprozesse.
Für Fachfrauen, wie dich
Diese Fortbildung ist für dich, wenn...
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du Beraterin, Therapeutin, Pädagogin, Sozialarbeiterin, Anwältin, Heilpraktikerin, Coachin bist oder mit Betroffenen Frauen arbeiten möchtest
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du das Gefühl hast, dass gängige Konzepte deinen Klientinnen nicht gerecht werden, und genauer wissen willst, woran das liegt
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du bereit bist, deine eigene und fachliche Sozialisierung zu prüfen und ältere Erklärungsmodelle zu hinterfragen
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du nicht nur Wissen erwerben, sondern deine Haltung als Beraterin schärfen willst
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du in einem feministisch und fachlich fundierten Rahmen arbeiten willst, der die strukturellen Bedingungen weiblicher Lebensrealitäten ernst nimmt

Fachliche Inhalte
Die Module im Überblick

Modul 1
Etymologie: Historische Evolution, Diagnostik-Metaebene, Ursachen und Entstehungsmodelle
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Die historische Evolution der Dunklen Triade und des Narzissmusbegriffs
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Die Entwicklung der Diagnostik von den Anfängen bis heute
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Ursachen- und Entstehungsmodelle im aktuellen Forschungsdiskurs

Modul 2
Psychologie und Macht in Beziehungen: Die Genese der Schuldumkehr
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Entstehung von Pathologisierung von Opfern von Gewalt in Medizin und Psychologie
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Das Versagen der Allparteilichkeit im therapeutischen Kontext: Auswirkungen, Risiken, Interventionen
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Machtasymmetrien in Beziehungen als strukturelles Phänomen begreifen
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Täter-Opfer-Umkehr in Beratung, Therapie, Institutionen und Gesellschaft

Modul 3
Die Multiperspektive der Gewalt: Kriminologische, sozialpsychologische und gesellschaftliche Realitäten von Frauen
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Coercive Control als Tatmuster erfassen
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Das 8-Stufen-Modell nach Jane Monckton Smith zur Einordnung von Eskalationsverläufen
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Gewalt in ihrer sozialpsychologischen und gesellschaftlichen Entstehung

Modul 4
Beziehungstrauma: Entstehung und Grundlagen — Neurobiologie der Traumabindung, Stressachsen und phasenweise Zersetzung
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Die Entstehung von Beziehungstrauma und neurobiologischen Grundlagen verstehen
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Traumabonding und Stressachsen-Reaktionen als Fundament der späteren Praxisarbeit einordnen
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Ursache und Wirkung des Traumbonds bei Betroffenen

Modul 5
Ohnmacht, Bindung und Identitätsverlust in Beziehungen, Auswirkung auf Betroffene
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FOG-Dynamiken als Kontrollmechanismen erkennen
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Bindung unter Bedrohung und Abhängigkeit einordnen
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Ohnmacht, Anpassung und Ambivalenz: Anpassungsstrategien Betroffener verstehen
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Identitätsverlust, Täterintrojekt Einordnung und stabilisierende Handlungsoptionen

Modul 6
Grundlagen traumasensibler Begleitung: Reintegration statt Regression
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Die fünf Säulen traumasensiblen Arbeitens: Wertschätzung, Partizipation, Transparenz und Selbstwirksamkeit
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Prinzipien traumasensibler, opferorientierter und gewaltsensibler Begleitung
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Selbstschutz der Fachkraft: Umgang mit sekundärer Traumatisierung und eigene Stabilität in der Gewaltarbeit

Modul 7
Gesprächsführung und Krisenintervention (Praxis I)
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Aufbau und Führung des Beratungsgesprächs: Erstkontakt, Auftragsklärung und sichere Rahmung
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Akutinterventionen, Stabilisierung und Regulierung des Nervensystems
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Sprachmuster der parteilichen Gesprächsführung
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Krisenintervention: bei Ambivalenz, Rückkehrimpulse und Loyalitätskonflikte

Modul 8
Der Beratungsprozess in der Praxis (Praxis II)
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Prozessgestaltung: Struktur, Zielarbeit und Verlaufsorientierung
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Erkennen von Übererregung, Untererregung, Dissoziation
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Achtsamkeitsübungen ,Körperarbeit, integrative Emotionsverarbeitung
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Ressourcen-, Schutz- und Sicherheitsplanung: systematische Integration

Modul 9
Rollenklarheit, Fallarbeit und Abschluss (Praxis III)
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Rollenklarheit und Rechtssicherheit: ethische und rechtliche Rahmenbedingungen der Fachberaterin
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Dokumentation und Weiterweisung
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Abgrenzung und Psychohygiene
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Grenzen zur Heilkunde
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Auftrag der Abschlussarbeit

Modul 10
Abschlusskolloquium und Zertifizierung
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Präsentation der Abschlussarbeiten im Kolloquium
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Kollegialer Austausch und Supervision
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Abschlussreflexion: Transfer in die eigene Praxis
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Zertifizierung zur Trauma-Fachberaterin für Beziehguntrauma.
Die Eckdaten
Dein Weg zu Perspektive & Haltung
Wir treffen uns über 3 Monate an drei Wochenenden in einem Live-Zoom-Raum.
Format
3 Wochenenden
1. Wochenende: 25.9-27.9. 2026
2. Wochenende: 30.10-01.11.2026
3. Wochenende: 27.11-29.11.2026
1 Tag für Abschluss & Zertifikatsvergabe
56 UE von 9:30 -18:00 Uhr
Gruppengröße
Die Pilotrunde startet bewusst mit nur 16 Teilnehmerinnen, um genug Raum und Tiefe zu sichern.
Investition
Melde dich bis 23. Juli an und sichere dir damit den Wartelistenpreis von 3.888 €. Danach wird die Pilotrunde öffentlich für alle zugänglich und der Preis beträgt 4.444,-
Zertifikat
Zertifizierte Fortbildung mit Eintragsoption ins FEM-Verzeichnis.

Wer dich begleitet
Christina Diamantis: Therapeutin, Dozentin und Narzissmusexpertin
Seit über acht Jahren begleite ich Frauen durch Trennungen von narzisstischen Partnern. Über tausend Fälle, vom ersten Beratungsgespräch bis zum Familiengericht. Ich kenne die Muster der Täter, die Dynamiken der Verfahren und die Lücken im System, an denen Betroffene und ihre Berater:innen regelmäßig scheitern.
In all diesen Jahren bin ich immer wieder auf dieselbe Tatsache gestoßen: Seit Jahrhunderten werden Frauen für die Taten von Männern verantwortlich gemacht – von der Kirche, der Medizin, der Justiz und bis heute auch von der Psychologie. Aus dieser Erkenntnis ist meine Haltung entstanden: Ich stehe für einen feministischen Ansatz für Beziehungstrauma, der die weibliche Lebensrealität konsequent mit einbezieht und in dem Victim Blaming, auch in seiner subtilsten therapeutischen Form, keinen Platz hat. Nicht die Bindungsmuster der Frau erklären die Gewalt. Die Verantwortung liegt beim Täter. Immer.
Auf dieser Haltung bauen die therapeutischen Ansätze auf, die ich entwickelt habe, die Frauen nachweislich nicht nur aus der Gewaltbeziehung führen, sondern in ein gewaltfreies Leben und eine gesunde, stabile Beziehung zu sich selbst.
Als Expertin für partnerschaftliche Gewalt war ich unter anderem im Spiegel, im Focus und in der Funke Mediengruppe zu lesen. Mit zwei erfolgreichen Podcasts, über 2,5 Millionen Streams und meiner Social-Media-Präsenz gehöre ich zu den reichweitenstärksten Aufklärerinnen über narzisstische Gewalt im deutschsprachigen Raum.
Diese Fortbildung ist Ausdruck all dessen: fundiert, praxisnah und kompromisslos auf der Seite der Betroffenen, damit du Frauen fachlich begleiten kannst, ohne die Fehler zu wiederholen, die das System seit Jahrhunderten macht.

Dein nächster Schritt
Vorraussetzungen & was mir wichtig ist
Zertifizierung und Vorraussetzungen
Für das Zertifikat Fachberaterin für Beziehungstrauma wäre eine berufliche Vorqualifikation im beratenden, therapeutischen, sozialen, pädagogischen oder ähnlichen Bereich von Vorteil.Notwendig um an der Fortbildung teilzunehmen ist sie jedoch nicht.
Vorraussetzungen:
- psychsiche Stabilität
- Offenheit für eine differenzierten inneren Haltung-persönlich sowie fachlich
- Bereitschaft zur Selbsterfahrung
- wenn du selbst Betroffene warst, sollte dein eigener Prozess und die Verarbeitung weitgehend abgeschlossen sein.
Diese Fortbildung ersetzt keine Therapie.
Wofür das FEM Institut steht und wofür nicht
Wir arbeiten strukturell, nicht individualisierend. Das heißt: Wir erklären das Bleiben in einer gewaltvollen Beziehung nicht mit der Kindheit der Frau, ihrem Bindungsstil oder ihrem inneren Kind. Wir erklären es mit dem, was nachweislich wirkt – Coercive Control, ökonomische Abhängigkeit, institutionelles Versagen, patriarchale Sozialisation.
Wenn du überzeugt bist, dass Frauen sich ihre Täter unbewusst „aussuchen", oder wenn du mit Betroffenen primär an deren Kindheitswunden arbeiten willst, ist diese Fortbildung nicht die richtige für dich. Wenn du Frauen fachlich fundiert begleiten willst, ohne ihnen die Verantwortung und Anteile für die Gewalt zuzuschieben – dann bist du hier richtig.
Falls du offene Fragen hast oder dir noch unsicher bist, schreib mir gerne eine E-Mail an kontakt@feminstitut.de. Ich melde mich schnellstmöglich persönlich bei dir zurück.
Dein Preis als Wartelisten-Teilnehmerin:
Meldest du dich bis einschließlich 23. Juli an (Buchung inklusive Anzahlung), gilt für dich der Wartelistenpreis von 3.888 € inkl. USt.
Danach öffnet die Pilotrunde öffentlich zum regulären Preis von 4.444 € inkl. USt.
Die Anzahlung von 500 € ist nicht erstattungsfähig.
FAQ
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